UNIGLAS® und OTTO CHEMIE stellten die Holz-Glas-Verbund-Elemente vor

Fast 150 Interessierte sind der Einladung des ift Rosenheims und dem VFF an den Fuschlsee gefolgt. UNIGLAS® und OTTO CHEMIE stellten die Holz-Glas-Verbund-Elemente UNIGLAS® | FACADE vor.

Zeitgemäße Architektur fordert Offenheit und Transparenz, insbesondere im Fassadenbereich – mit UNIGLAS® | FACADE lässt sich genau dieser Anspruch nach einem Mehr an Glas verwirklichen. Geklebte Glasfassadenkonstruktionen werden schon länger eingesetzt, allerdings hatte Glas bisher keinerlei tragende Funktion. Über den Weg zum Fassadenglas als tragendes Element informierte Günther Weinbacher, OTTO CHEMIE, von der Historie bis zur Entwicklung dieses besonderen Produktes. Hanspeter Petschenig, Petschenig Glastec und UNIGLAS-Gesellschafter, erläuterte die Ausführung des Systems aus allen Blickwinkeln und stellt dar, wie die Planung, bauaufsichtliche Freigabe und insbesondere die praktische Umsetzung erfolgt.

Vor der Montage kommt aber die Planung und damit der Architekt. Wolfgang Edbauer zeigte an einem Beispiel, wie sich mit UNIGLAS® | FACADE Wunsch und Wirklichkeit erfolgreich verbinden lassen. Den Beweis dafür erleben alle Teilnehmer bei der Besichtigung des neuen Logistikgebäudes von OTTO CHEMIE in Fridolfing. Hier konnte jeder UNIGLAS® | FACADE im fertig verbauten Zustand betrachten, anfassen und bewerten. Ergänzt wurde die Besichtigung mit der Darstellung besonderer Aufbaudetails und Begleitung gut informierter Ansprechpartner.

Doch nicht nur ästhetischer und statischer Anspruch sind besondere Vorteile dieses Produkts. Auch im Bereich Nachhaltigkeit punkten UNIGLAS® | FACADE Holz-Glas-Verbundelemente. Reinhard Cordes, FRERICHS GLAS GMBH und UNIGLAS-Gesellschafter und Christian Silberhorn, NZNB, stellen einen Erfahrungsbericht vor. In Verden (Aller) hat das Norddeutsche Zentrum für Nachhaltiges Bauen in einem ökologischen Pilotprojekt UNIGLAS® | FACADE beim Bau des eigenen Kompetenzzentrum umgesetzt. Durch die Verwendung von UNIGLAS® | FACADE gegenüber einer herkömmlichen Konstruktion mit Aluminiumprofilen der Primärenergiebedarf der Fassade von 407 kWh/m² auf
209 kWh/m² gesenkt. Damit ist der Beweis erbracht, dass ökologisches und ökonomisches Bauen kein Widerspruch sein muss.

Peter Schober, Holzforschung Austria Wien, referierte über ein Jahrzehnt der Holz-Glas-Verbund-Forschung. Von der Leistungsfähigkeit des Klebstoffes, der statischen Leistungsfähigkeit von HGV-Elementen bis zur Darstellung des Grundprinzips des von der HFA entwickelten Holz-Glas-Verbundelementes. Auch über die baurechtliche Situation der Holz-Glas-Verbundelemente in einer Fassadenkonstruktion wurden die Teilnehmer informiert. Karin Lieb, ift Rosenheim, erläuterte detailliert die Vorgehensweise bis zur ZiE und benannte alle Beteiligten am Zulassungsprozess.

Damit endete diese Veranstaltungstag. Ein Tag, der ganz unter dem Zeichen UNIGLAS® | FACADE Holz-Glas-Verbundelement stand. Alle Teilnehmer wurden umfassend informiert und mit dem Produkt en Detail vertraut gemacht. Alle, die nicht an der Fachtagung teilnehmen konnten, haben die Möglichkeit, auf der Fensterbau frontale vom 26. bis 29. März, in der Halle 7A, Stand 225 der UNIGLAS® eine dort aufgebaute Fassade zu besichtigen und sich umfassend zu informieren.

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